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Über Saint-Exupéry
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Kurzfilm Freunde
 

Wir schreiben den 31. Juli 1944: irgendwo in Südfrankreich kommt ein deutsche Jagdflieger von einem Einsatz über dem Mittelmeer zurück. Leutnant Müller springt zufrieden aus seiner Messerschmitt und meldet einer Ordonnanz den Abschuss eines Lightning-Aufklärers an der Westküste Korsikas. Müller und seine Kameraden feiern den Abschuß in der Messe des Fliegerhorstes, feuchtfröhlich, wie es sich trotz der angespannten Lage zu dieser Zeit immer noch gehört. Dabei schrecken sie, ganz elitäre Flieger, auch vor politisch unkorrekten Scherzen nicht zurück. Müller lässt seinen Luftsieg nochmals Revue passieren. Sein Opfer hat ihn nicht einmal bemerkt, es traf den Gegner im wahrsten Sinne des Wortes aus heiteren Himmel. Während sich die aufgekratzte Stimmung langsam wieder normalisiert, kommt die Ordonanz herein und übergibt Müller einen Durchschlag seiner Abschussmeldung. Dabei erwähnt er, dass die Gegenseite den Namen des vermissten Piloten schon bekannt gegeben hat. Er nennt ihn, und in den Gesichtern von Müller und seines Kameraden Henrici kann man förmlich ablesen, wie eine Welt für die beiden zusammenbricht. Müller hat Antoine de Saint-Exupéry getötet, den Vater des kleinen Prinzen.

Eingebettet ist die Geschichte in eine Rahmenhandlung: Henrici, der Kamerad von Müller, erinnert sich als alter Mann an das Geschehen vor langer Zeit, das ihn sein ganzes Leben begleitet hat.

Screenshots "Der Letzte Flug"
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